07.01.2021
(0)
23618
Paraffintherapie zu Hause
Inhaltsverzeichnis
- Paraffintherapie zu Hause
- Wirksamkeit der therapeutischen Paraffintherapie
- Paraffintherapie für die Hände zu Hause
- Wie man eine Hand-Paraffintherapie zu Hause durchführt
- Paraffintherapie für die Füße zu Hause
- Paraffintherapie für das Gesicht zu Hause
- Paraffintherapie ohne Paraffinbad
- Wann ist eine Paraffintherapie ungeeignet?
- Gibt es Nebenwirkungen bei der Paraffintherapie?
Die Paraffintherapie ist ein kosmetisches Wärmebehandlungsverfahren unter Verwendung von erwärmtem Paraffin als Wärmequelle. Es wird in Form von Umschlägen, Schichtaufträgen oder Bädern angewendet.
Paraffintherapie zu Hause
Für Heimanwendungen wird kosmetisches Paraffin verwendet, das in Apotheken oder Fachgeschäften erhältlich ist.
Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Zusammensetzung des therapeutischen Stoffs: Er sollte frei von Farbstoffen und Duftzusätzen sein.
Natürliche Öle und Wirkstoffe verstärken die Wirkung der therapeutischen und kosmetischen Behandlung. So spendet beispielsweise der Zusatz von Aloe der Haut zusätzliche Feuchtigkeit, Azulen wirkt entzündungshemmend, und Heilschlämme sowie Tonerde sorgen für einen Lifting-Effekt.
Wirksamkeit der therapeutischen Paraffintherapie
- Der Anstieg der Hauttemperatur um 1–2 Grad regt die Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen aus dem Kosmetikprodukt durch die Zellen an.
- Die Schweißbildung wird intensiviert, wodurch Giftstoffe und Schlacken aus der Haut nach außen gelangen und zusammen mit dem Paraffinfilm entfernt werden.
- Im behandelten Bereich wird die Durchblutung angeregt. Dies begünstigt eine schnellere Abheilung von Prellungen und die allgemeine Regeneration von geschädigtem Gewebe.
- Glättet die Haut und lindert Schwellungen.
Paraffin wird empfohlen bei:
- Trockenheit der Haut an Händen, Beinen und im Gesicht;
- Schwellungen;
- Psoriasis;
- Falten, schlaffer Haut;
- Cellulite;
- verschiedenen Gelenkerkrankungen und dadurch bedingten Schmerzen;
- Erkrankungen des Bewegungsapparats bei Kindern und Erwachsenen.
Bei der Heimanwendung kommen spezielle Paraffinbäder zum Einsatz, in denen das Paraffin erwärmt wird. In die flüssige Masse taucht man Hände oder Füße ein. Auf das Gesicht wird das Produkt mit einem breiten, weichen Pinsel aufgetragen. Die behandelte Partie wird mit Frischhaltefolie abgedeckt und in eine Decke gehüllt.
Paraffintherapie für die Hände zu Hause
Paraffinbäder für die Hände sind eine hervorragende Ergänzung zur Maniküre. Für die Behandlung benötigt man ein Handbad oder ein anderes Gefäß sowie kosmetisches Paraffin. Am einfachsten lässt sich das Paraffin im Wasserbad erwärmen; noch bequemer ist jedoch ein elektrisches Paraffinbad, das die Substanz sanft und gleichmäßig erhitzt.
Die Behandlung erfolgt Schritt für Schritt so:
- Ringe und Armbänder ablegen;
- Hände mit Seife waschen und gründlich abtrocknen;
- nach Wunsch eine Handcreme auftragen (optional, da Paraffin meist bereits rückfettende Öle enthält);
- die Hand entspannen und für 10–15 Sekunden in das Handbad tauchen;
- die Hand herausnehmen und warten, bis das Wachs nicht mehr tropft;
- sobald das Paraffin erstarrt ist, die Hand erneut eintauchen;
- den Vorgang 4–5 Mal wiederholen;
- die Hand in Frischhaltefolie wickeln und einen Plastikhandschuh oder -beutel darüberziehen;
- Hände mit einem Handtuch umwickeln, um die Wärme möglichst lange zu speichern;
- 15–20 Minuten warten und das Paraffin abnehmen;
- die Behandlung an der anderen Hand wiederholen.
- Eine solche Handmaske macht die Hände geschmeidig und gepflegt.
Wie man die Paraffintherapie für die Hände zu Hause anwendet
Paraffintherapie für die Füße zu Hause
Die Fußsohlen sind besonders anfällig für Trockenheit und Risse. An den Füßen entstehen Schwielen, Hornhaut und Schrunden. Besonders im Sommer, während der Saison offener Schuhe, leiden die Füße unter Trockenheit. Eine Pediküre sorgt für schöne Füße, und ein Fuß-Paraffinbad schenkt ihnen neue Gesundheit.
Paraffin-Fußbad zu Hause
- das Paraffin im Wasserbad oder in einem speziellen Paraffinbad erwärmen;
-
die Füße für einige Sekunden in das vorbereitete Paraffin tauchen;

- herausnehmen und das Paraffin antrocknen lassen;
- den Vorgang 4–5 Mal wiederholen, damit das Paraffin eine mehrschichtige Hülle bildet;
- die Füße mit Frischhaltefolie umwickeln und in ein Frotteehandtuch oder ein Wolltuch einhüllen;
- 15–20 Minuten einwirken lassen und das Paraffin vorsichtig von den Füßen abstreifen;
- das Paraffin sorgfältig einsammeln und in einem Beutel für die nächste Anwendung aufbewahren.
Vor dem Bad sollten die Füße gewaschen und getrocknet werden. Tragen Sie nach der Behandlung eine Feuchtigkeitscreme auf und ziehen Sie Baumwollsöckchen an. Es empfiehlt sich, diese Behandlung über einen Zeitraum von 7–8 Wochen einmal wöchentlich durchzuführen.
Paraffintherapie für das Gesicht zu Hause
Paraffin-Gesichtsmasken können nicht nur im Kosmetikstudio, sondern auch zu Hause angewendet werden. Dafür werden kosmetisches Paraffin und ein Paraffinbad benötigt.
Die Behandlung wird folgendermaßen durchgeführt:
- das Gesicht mit einem Peeling reinigen und befeuchten;
- das Paraffin im Gerät oder Wasserbad schmelzen;
- mit einem breiten Pinsel das Paraffin auf Stirn, Wangen und Kinn auftragen;
- die Augenpartie sorgfältig aussparen;
- auf die erste Paraffinschicht eine vorbereitete Mullmaske mit Aussparungen für Augen und Nase auflegen. Über die Mullmaske werden mehrere weitere Paraffinschichten aufgetragen;
- legen Sie sich für 20 Minuten auf das Sofa und entspannen Sie sich vollständig;
- nehmen Sie die Paraffinmaske am Ende der Behandlung vorsichtig von unten nach oben – vom Kinn zur Stirn – ab.
Kosmetikerinnen empfehlen, Paraffin-Gesichtsmasken kurmäßig alle 3–4 Tage anzuwenden. Diese Behandlung reinigt und verjüngt die Haut. Sie wirkt einem Doppelkinn entgegen, strafft die Gesichtskonturen, verbessert die Hautelastizität und mildert Mimikfalten.
Paraffintherapie ohne Paraffinbad
Erfahrungsberichte zeigen, dass man diese Heimanwendung auch ohne spezielles Gerät durchführen kann. Ein Paraffinbad macht den Vorgang zwar bequemer und einfacher, doch für den ersten Versuch genügt ein Wasserbad. Dazu nimmt man zwei Töpfe unterschiedlicher Größe, füllt den größeren zu einem Drittel mit Wasser und stellt ihn auf den Herd.
100–150 g Paraffin werden vorsichtig abgeschnitten und in den kleineren Topf gegeben. Dieser wird auf den Topf mit kochendem Wasser gesetzt. Das Paraffin kann maximal bis auf 70 Grad erwärmt werden, optimal sind jedoch 55–60 Grad. Die geschmolzene Masse wird vom Herd genommen, sobald sie vollständig homogen ist.
Wann ist eine Paraffintherapie ungeeignet?
Diese angenehme, nützliche und effektive kosmetische Behandlung ist kontraindiziert bei:
- Diabetes mellitus;
- Neigung zu Bluthochdruck (Hypertonie);
- Krampfadern (Varikose);
- Allergie gegen Bestandteile des Paraffins;
- Hautentzündungen, Wunden und tiefen Schnittverletzungen;
- Angina Pectoris;
- Atherosklerose.
Bei all diesen Erkrankungen ist eine kosmetische Paraffinanwendung grundsätzlich möglich – untersagt ist lediglich die Heißanwendung.
Gibt es Nebenwirkungen bei der Paraffintherapie?
Diese Behandlung ist vollkommen sicher und frei von nennenswerten Nebenwirkungen. Als einzige Begleiterscheinung kann nach der Heißanwendung eine leichte Hautrötung auftreten. Auch allergische Reaktionen sind möglich, daher empfehlen Kosmetikerinnen, vorab etwas Paraffin auf das Handgelenk aufzutragen und die Hautreaktion zu testen.
07.01.2021
(0)
Bewertung hinterlassen oder der Expertin eine Frage stellen




-cr-320x185.jpg)


-cr-320x185.jpg)

